Geschichte

Gegründet wurde der Chor St. Bonifatius im Jahre 1867 als Pfarr - Caecilienverein durch Lehrer Bäumer und war zunächst mit Männer- und Knabenstimmen besetzt.

Nach mehreren Dirigentenwechseln übernahm 1905 Lehrer Heuking, ab 1923 dann der damalige städtische Musikdirektor Franz Kayser die Leitung des Chores. Unter seiner Führung wurde aus dem Männer- und Knabenchor nun ein gemischter Chor. 1954 wurde nach dem Tode von Franz Kayser die Kirchenmusikerstelle an St. Bonifatius mit  Kirchenmusikdirektor (KMD) Eberhard Bonitz zum ersten Mal mit einem akademisch ausgebildeten Kirchenmusiker besetzt. Gut 26 Jahre hatte KMD Eberhard Bonitz dieses Amt inne, bis 1980, nach seinem plötzlichen Tode, Joachim Diedrichs als Organist, Regionalkantor, Kirchenmusikdirektor und Chorleiter seine Nachfolge antrat.

Unter seiner Leitung wuchs der Chor im Laufe der Jahre zu einer stattlichen Größe von nahezu 90 aktiven Sängerinnen und Sängern heran. Nicht zuletzt ist es seinem unermüdlichen Engagement zu verdanken, dass der Chor heute ein ausgesprochen hohes Ansehen in der Region genießt. Neben seinen liturgischen Aufgaben innerhalb der Gemeinde St. Bonifatius gibt der Chor fast jährlich - unter Mitwirkung professioneller Solisten und Gastmusiker - ein  Chorkonzert mit orchesterbegleiteten Werken. Schöpfungen großer Meister wie Bach, Mozart, Mendelssohn Bartholdy, Händel, Brahms und Orff bis hin zu zeitgenössischen Komponisten kamen somit zur Aufführung, die auch auf CDs dokumentiert sind.

Der hohe musikalische Anspruch, den Joachim Diedrichs an seinen Chor stellt, treibt ihn auch immer wieder zu Höchstleistungen an.

Die instrumentale Unterstützung zu den Konzerten und liturgischen Veranstaltungen erhält der Chor durch  das Streichorchester "Concertino Lingen" unter der  Leitung  Dirk Kummers. Der stellvertretende Leiter der Musikschule des Emslandes versteht sich musikalisch ideal mit Joachim Diedrichs.

Konzerte dieser Größenordnung erfordern neben der musikalischen Arbeit auch einen hohen organisatorischen Aufwand. Hier dürfen zwei Namen nicht unerwähnt bleiben:  Architekt, Musikliebhaber, Musiker, Organisationstalent und Mäzen Helge Kropik mit seiner Frau Bärbel im Hintergrund.  Es gibt nichts, was sie nicht organisieren könnten.

 

Geschichtliches: Ein Bericht von Joachim Diedrichs

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